Reharmony®-News
28.06.2011
Liebe Anwenderinnen und Nutzer der Reharmony-Mischungen,
vielen Dank, dass Sie uns immer so rege Feedback zu unserem Newsletter geben. Nach unseren April-Tipps zum „Typgerechten Gärtnern“ erreichte uns diese E-Mail von einem GELB-Typ aus Norddeutschland: „Jede freie Minute arbeite ich im sehr großen Garten und es gibt nichts, was mir mehr Freude macht. Natürlich kann man auch „gelb“ im Garten arbeiten: nach spätestens einer Stunde sind in jeder Ecke irgendwelche Utensilien verteilt, und ich habe mindestens zehn Arbeiten parallel begonnen. Den Pflanzen geht es dabei aber sehr gut.“
Das ist treffend beobachtet – und wir wollten natürlich keinem GELB-Typ die Gartenliebe absprechen. Die Art und Weise, wie eine bestimmte Energie zum Ausdruck kommt, ist so vielfältig wie das Leben selbst. Danke daher noch einmal für die Beobachtung – die wir gerne teilen möchten, weil es unser alle Verständnis und Wissen über die Reaktionstypen bereichert.
Die nächste Gelegenheit, sich in einem halbtägigen Seminar ein näheres Bild davon zu machen, haben Sie im Oktober in Köln (s.u.). Wir machen jetzt bis Mitte August Sommerpause und verabschieden uns mit ein paar typbezogenen Überlegungen zum Thema „Pause machen“ – was nicht für jeden Reaktionstyp das Gleiche bedeutet. In der Musik hingegen ist eine Pause ein bewusster Moment des Innehaltens, bevor ein neuer Ton beginnt. Pausen geben Struktur. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, dass Sie Muße für Ihre ganz persönlichen Pausen finden, die richtige Ferien, aber auch ein kleiner, regelmäßiger Urlaub vom Alltag sein können.
Ihre Mechthild Scheffer
Ganz mein Typ – Harmonie im Alltag finden
Dieses Mal mit: Ich mach dann mal Pause!
BLAU
Pausen sind für den BLAU-Typ kein Fremdwort. Er nimmt sich Zeit, Dinge zu durchdenken und in Ruhe auszuführen. Er kann auch gut einmal Fünfe grade sein lassen, selbst, wenn der Bügelberg schon zu kollabieren droht, und er ist derjenige, der auf Ausflügen fürsorglich für eine Rast sorgt. Gerät die BLAU-Energie aber aus der Balance, wird aus Beständigkeit Phlegma und Stagnation. Die Pause im klassischen Sinne wird dann gar nicht benötigt, sondern eher das englische „break“ – eine Unterbrechung von bisherigen Gewohnheiten. Das kann bedeuten, anderen nicht immer alles abzunehmen, sich selbst einmal mehr zu umhegen, und von der (inneren, gedanklich immer um die gleichen Dinge kreisenden) Couch herunterzukommen – auch wenn’s schwerfällt. Im Urlaub tut dem BLAU-Typ Wärme und Sonne gut und regelmäßige, moderate Bewegung, etwa bei einer leichten Wanderung – die zu urigen Hütten und netten Gasthöfen führt, wo er zur Abwechslung mal selbst verwöhnt wird. Auch der Wind an der See stimuliert und bringt eine zu träge BLAU-Energie zurück ins Lot. Und auch mal mutig ein anderes Land, eine andere Region ansteuern als in den letzten 15 Jahren: Nur Neues bringt Impulse und einen auf andere Ideen. Das klappt auch bei einem Ausflug am Wochenende, vielleicht in eine schöne Kunstausstellung oder mit dem Rad zu einem Ort in der Umgebung, an dem man noch nie war.
GELB
Was für den BLAU-Typ genau das Richtige ist, braucht der GELB-Typ weniger: Neues. Das ist quasi sein Grundnahrungsmittel, von dem er gerne zuviel zu sich nimmt. Dann aber kann er Eindrücke nicht mehr richtig verwerten und wird unkonzentriert. Klassische Pausen sind deshalb für ihn besonders wichtig. Sie besitzen die erdende, strukturierende Fähigkeit wie in der Musik: GELB muss innehalten, um danach wieder loszustürmen zu können. Weil er so schnell ist, trägt er nicht selten auch eine gewisse Anspannung in sich – die im (täglichen Kurz-)Urlaub Sonne und Wärme mildern. Aber: Der GELB-Typ braucht die richtige Mischung von Inspiration und Entspannung, um sich wohl zu fühlen. Weil er nach einer halben Stunde Sonnenbaden genug hat und ihm langweilig wird, sollte sich dies mit leichter Bewegung abwechseln, etwa Wandern, Radeln, Kanu fahren. Aufenthalte in der Natur (=Pause!) können sich mit Ausflügen in die Stadt abwechseln, wo ihn die viele Reize stimulieren, aber auch wieder von ihm selbst forttragen können. Deshalb: Sich nicht zuviel vornehmen! Weniger ist mehr. Sich ruhig einmal Zeit nehmen für eine Sache und sie im Detail erforschen. Der Wald ist grün – aber welcher Gelb-Typ schaut schon genau hin, wie viele verschiedene Schattierungen und Blattformen es hier gibt? Wenn der Körper zwar anwesend, der Geist aber schon wieder bei der übernächsten Woche ist, sich einmal über ein Blatt beugen: Blattstrukturen können atemberaubend sein – und manche Erkenntnis bescheren. Im Alltag gilt: Nicht immer durcharbeiten, sondern sich kleine Auszeiten gönnen. Wenn die Sonne jetzt scheint, warum nicht zehn Minuten auf dem Balkon genießen? Oder in der Mittags-Pause noch mal zehn Minuten durch die Grünanlage schlendern. Und mit Muße spüren, wie sich die Sonne auf der Haut anfühlt, der Wind, der Boden unter den Füßen.
ROT
„Was machst Du da?“ – „Nichts!“ Dass Loriot in seiner Rolle als einfach nur herumsitzender Ehemann in dem Sketch „Der Feierabend“ keinen ROT-Typ verkörperte, liegt auf der Hand: ROT sitzt nicht herum und macht nichts. Einfach nur Pause? Von wegen! ROT ist aktiv. Plant gerne und setzt noch lieber um. Nichts tun ist für ROT vergeudete Zeit. Wird das über längere Zeit praktiziert, wird der ROT-Typ zum Workaholic. Und es kann ihm der Burn-Out drohen, ein erzwungene, und dann vermutlich längere Pause. Lieber frühzeitig selbst Pausen einplanen – vom Arbeiten (was auch stundenlange Gartenarbeit am Wochenende sein kann, die selbst bei Regen durchgezogen wird, ehe es noch ins Theater geht). Weil der ROT-Typ sehr dynamisch ist, treibt er in Pausen zu Recht gern Sport. Das tut ihm gut, solange er es nicht als verbissenen Wettkampf mit anderen und sich selbst auffasst. Manchmal hilft dem ROT-Typ tatsächlich aber auch seine geliebte Planung, mit der sich gewissermaßen selbst überlistet. Nach dem Motto: Wenn ich das und jenes fertig habe, lege ich mich auf die Couch und lese die Zeitung. Und schläft direkt darüber ein – was er zum Glück erst merkt, wenn er wieder aufwacht. Keine schlechte Taktik! Weil pralle Hitze die Energie des ROT-Typs noch zusätzlich anstachelt, eignen sich für sportliche Aktivitäten besonders der kühlere Morgen und der Abend, wenn es nicht mehr ganz so heiß ist. Das gilt auch für Urlaubsländer: Ideal für den ROT-Typ, der sich gerne längere Wanderetappen vornimmt, sind Irland, Skandinavien oder Kanada, wo nicht mit Gluthitze zu rechnen ist. Und mit einer speziellen Pause kann man den ROT-Typ, der Energie so schnell verbrennt, immer locken: einer Einladung zum Essen.
Anwender berichten
Was bedeutet es eigentlich, wenn eine bestimmte Energie vorherrscht und wie wirkt sich die Einnahme von Reharmony darauf aus? An dieser Stelle veröffentlichen wir regelmäßig Erfahrungen von Anwendern und Beratern. So lassen sich die verschiedenen Energien noch besser beobachten und verstehen.
Dieses Mal: BLAU
„Ich bin belastbarer und fühle mich ausgeglichener. Die Situationen treffen mich nicht mehr so wie früher. Ich bin entspannter.“
„Ich habe mehr Antrieb, Dinge anzugehen. Mein Geist ist wie ein bisschen aufgegangen und die Welt ist größer geworden. Das heißt, wenn ich stabiler geworden bin, kann ich mich wieder vermehrt äußeren Dingen zuwenden.“
„Ich bin froh, dass ich etwas für mich getan habe. Man kann nicht immer nur rennen und schaffen. War eine tröstliche Erfahrung. Ich bin mehr bei mir angekommen. Bin zuversichtlicher.“
Was für BLAU charakteristisch ist, finden Sie auch unter:
www.reharmony.org/reaktionstypen/reaktionstyp-blau.html
Aktuelle Termine
Mechthild Scheffer in Köln
Sag Ja zu deiner eigenen Stärke!
Reharmony® – Die Bach-Blüten-Harmonisierung nach Reaktionstyp
Halbtägiges Fortbildungsseminar
Unsere angeborene Art zu reagieren ist unser energetisches Kapital, unsere seelische Ressource. Gerade in stressigen Zeiten verlieren wir oft den Zugang dazu – mit Reharmony, einer neuen, einfachen Vorstufe der Bach-Blütentherapie, können wir ihn leicht wieder herstellen. In diesem Workshop stellt Mechthild Scheffer ihr Konzept und die sechs von ihr entwickelten, reaktionstypischen Bach-Blütenkompositionen ausführlich vor, so dass jeder sie direkt für sich und andere einsetzen kann. Für Zahnärzte und alle, die sich für ganzheitliche Gesundheit interessieren.
Termin: Samstag, 15. Oktober 2011, 14 – 18:30 Uhr
Kosten: EUR 90,- p.P. zzgl. 19 % MwSt. (inkl. Tagungsgetränke)
Anmeldung und weitere Informationen: BNZ – Bundesverband der naturheilkundlich tätigen Zahnärzte e.V., Telefon +49 (0)221 3761005, info@bnz.de, www.bnz.de
Die Themen im Überblick:
Kurzcheck: Welche Energie
ist bei mir gerade aus der
Balance?
Grundenergien
BLAU
ruhig und friedfertig
bei Stress: verschlossen, antriebsschwach
ROT
engagiert und tatkräftig
bei Stress: wütend und dominant
GELB
schnell und wendig
bei Stress: nervös und ängstlich
Kombinierte Typen
ORANGE
begeisterungsfähig, tatkräftig (ROT) und schnell (GELB)
bei Stress: ungeduldig und sich verausgabend
GRÜN
ideenreich und wendig (GELB), und dabei ruhig und pragmatisch (BLAU)
bei Stress: widersprüchlich – will und will nicht
VIOLETT
tatkräftig (ROT) und dabei gelassen (BLAU)
bei Stress: perfektionistisch und stur
Mehr zu den einzelnen Reaktionstypen und Online-Test: www.reharmony.org